"Das plötzliche Foto" - eine Geschichte von Thiviyan Sivapalan - Young Circle

„Das plötzliche Foto“ – eine Geschichte von Thiviyan Sivapalan

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„Das plötzliche Foto“ – eine Geschichte von Thiviyan Sivapalan

Am 18. August 2018 stand Lea mit grosser Freude auf! Sie hat heute ihr erstes Tennistraining.

Lea ist 20 Jahre alt. Sie kommt aus Brasilien und hat schöne lange Haare. Nach einem gesunden Frühstück ging Lea die Zähne putzen und hat ihre Trainingssachen gepackt. Mit grosser Vorfreude stieg Lea ins Auto ein und fuhr knapp 20 Minuten bis zur Trainingshalle. Lea war erstaunt, wie gross die Halle war. Es hat auch nicht lange gedauert, kam schon der Trainer wie aus der Pistole geschossen zu Lea und begrüsste sie mit grosser Freude. Der Trainer von Lea heisst Tim Wenkeler, ist 38 Jahre alt und hat schon mehrere Pokale im Tennis gewonnen.

Nach einiger Zeit, als Lea mit ihren neuen Spielpartnerinnen spielte, beobachtete der Trainer streng. Lea war erstaunlicherweise sehr gut im Tennis spielen. Bei jedem Schuss erfüllte sie die Aufnahmekriterien, um in der nächsten Tennissaison aufgenommen zu werden. Herr Wenkeler ging mit schockiertem Gesicht zu Lea und sagte: „Frau Lea Meier, Sie haben die Aufnahmekriterien übertroffen. Sie sind herzlich zu der nächsten Tennissaison am 20. November 2018 eingeladen.“ Lea ging mit pochendem Herz zu der Garderobe und freute sich unglaublich. Als sie währendessen umzog, kam ein schüchternes Mädchen zu ihr und fragte höflich: „Hallo Lea, hast du die Prüfung bestanden?“ Lea antwortet glücklich: „Ja, habe ich. Ich habe bestanden.“ Das Mädchen wurde ganz rot. Lea wusste sofort, dass das Mädchen sehr schüchtern war. Lea fragte höflich: „Wie heisst du denn?“ Das Mädchen antwortete: „Ich heisse Chiara und bin 21 Jahre alt.“ Lea freute sich das Chiara gleich alt ist wie sie. Am Schluss als sie aus der Garderobe weg gingen, sprachen sie immer noch miteinander. Lea und Chiara haben sich so gut verstanden, dass sie ihre Telefonnummern austauschten. Nach dem ersten Kennenlernen trafen sich Lea und Chiara oft in einem Café oder Restaurant oder gingen shoppen. Man könnte auch sagen, sie sind beste Freundinnen geworden. Am 20. November 2018 hat die Tennissaison begonnen. Schwere und fast unbesiegbare Gegnerinnen standen ihnen gegenüber. Lea bleibt trotzdem sehr motiviert.

Lea hörte sehr viele schlechte Gerüchte über die Tennisakademie. Es sei unmöglich, ein ganzes Jahr an einer Tennisakademie zu bleiben. Lea müsste sehr viel sparen, um die Tennisakademie zu bezahlen. Die Eintrittskosten an die Akademie beträgt 34‘990 CHF. Bis jetzt schaffen es 5 Schülerinnen den höchsten Rang 11 zu erreichen. Die Akademie-Glocke hat geschlagen. Lea ging zu ihrem Team und sah ihre Freundin. Lea und Chiara sind ja im gleichen Team, weil sie gleich alt sind. Herr Wenkeler äussert das oft: „Wer sich jetzt nicht bemüht, wird sofort aus der Akademie rausgeschmissen.“ Seit dem Satz von Herr Wenkeler verpflichteten Lea und Chiara sich immer das Beste zu geben. Plötzlich kam der Schiedsrichter auf das Team zu und sagte mit einer tiefen Stimme: „Auf euch kommt eine Überraschung zu: Ihr spielt gegen Rang B2.“ „Was?“, antwortete das ganze Team von Chiara und Lea. Das Team besteht aus 20 Schülerinnen. „Gegen B2 ist unmöglich, wir sind erst C3.“, sagte Lea zur Chiara. Chiara und Lea werden immer misstrauischer, ob sie das Jahr wohl durchhalten werden. Da kam erneut ein Schiedsrichter und sagte: „Es wäre ja unfair, schon am ersten Tag mit so einem hohen Gegner zu spielen. Damit sage ich, dass Rang C3 2 Spieler gleichzeitig auf dem Spielfeld sein dürfen. Bei Rang B2 darf nur ein Spieler auf dem Spielfeld sein. Da waren Lea und Chiara erleichtert. Lea sagte zu Chiara: „Jetzt hätten wir theoretisch Chancen, gegen das Team zu gewinnen.“  Danach sagte der Moderator: „B2 und C3 auf Spielfeld bitte.“ Da begann Leas und alle anderen Spielerinnen das Herz schneller zu schlagen. Dann schrie der Moderator: „Möge das Spiel beginnen.“ Alle Zuschauer und Zuschauerinnen jubelten. Lea und Chiara und ein anderes Mädchen durften währenddessen auf der Bank sitzen und bis zur 2. Runde noch erholen. Plötzlich kam der Kameramann und sagte: „Piele!“ Dieses Foto veröffentlichten sie auf der Website.

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