"Existiere ich als ein Individuum?" - eine Geschichte von Gaja Girskyte - Young Circle

«Existiere ich als ein Individuum?» – eine Geschichte von Gaja Girskyte

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«Existiere ich als ein Individuum?» – eine Geschichte von Gaja Girskyte

Wir alle streben nach Glück, wenn wir es zu fassen bekommen, dass es wieder verschwindet, steht nicht in Frage. Glück ist kein Dauerzustand.

Nichts was wir kennen und lieben, ist bestimmt permanent zu bestehen. Wir sind da, um die Momente zu erleben nicht, um sie zu besitzen. Unser Trübsinn in der Gesellschaft richtete die Aufmerksamkeit auf Besitztümer und Anerkennung. Erschaffen von zwei Liebenden unter dem Blick Gottes, die Intelligenz gemessen mit zahlen, durch Papier die Macht erhaltend.

Falsche Verhaltensweisen durch die Justiz bestraft. Farben die über dem Geschlechtern stehen. Das Alter vorhergesagt, wo wir dereinst stehen werden.

Von 39 Billionen Bakterien besetzt. Erschaffen aus Mineralien und Wasser. Emotionen durch Hormone hervorgeführt und ich sollte an einem Bewerbungsgespräch beantworten, ob ich Erfahrung mitbringe. Welche Erfahrungen?

Die die mir vorgemacht worden sind.

Die die unzählige Menschen vor mir durchlebten und die gleichen Lösungen fanden oder meine eigenes Hinterfragen als bizarr darstellen.

Wir leben in einer Illusion, von der wir behaupten unserem selbst verantwortlich zu sein.

In der ständiger Angst leben, als menschliches Wessen nicht zu genügen. Jemand von vielen anderen zu sein, als Teil dieser Welt im Ich zu bestehen, unsere Existenz zu beweisen! Bestätigung von aussen erhalten, dass wir genügen, da wir selbst nicht in der Lage sind uns selbst zu lieben. Wir sind zerrissene Seelen, die getrennt worden sind und nun auf der Suche nach einem Gegenüber sind.

Aber nur wonach? Unzählige Versuche sind gescheitert. Waren es nur die falschen Menschen? Sollte nicht der erste Schritt sein uns selbst zu beobachten? Wir wurden in die Welt gesetzt nicht um anderen Lebewessen Erfüllung zu verleihen.

Wir sollten die Dinge so nehmen wie sie sind! Wenn ein Familienmitglied das Kind schlecht behandelt, sollte es dies akzeptieren? Zu akzeptieren ist in dieser Situation wahrscheinlich einfacher als zu kämpfen.

Uns selbst abzulenken von unserem eigenen Geist scheint auch einfacher zu sein. Jeden Tag unzähligen Reizen ausgesetzt verlieren wir uns immer mehr, bis wir nicht mehr alleine sein können, es uns nicht gelingt, einen Moment der Betrachtung zu nehmen… Schaust du in den Spiegel, ohne die Zähne zu putzen? Fährst du mit der Bahn ohne Musik? Isst du ohne fernzusehen oder zu reden?

Hast du gesehen, gehört, gefühlt wie alles andere lebt?

Jetzt denk, hinterfrage selbst.

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