"Mehr als nur ein Ersatzspieler" - Eine Geschichte von Alain Uzeirovic - Young Circle

«Mehr als nur ein Ersatzspieler» – Eine Geschichte von Alain Uzeirovic

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«Mehr als nur ein Ersatzspieler» – Eine Geschichte von Alain Uzeirovic

Ein junger Fussballspieler sitzt zunächst nur als Ersatz auf der Bank – bis sein Trainer plötzlich seinen Namen ruft. Trotz eines frühen Fehlers und der Zweifel seines Vaters kämpft er sich zurück ins Spiel. Mit Mut, Konzentration und dem Glauben an sich selbst gelingt ihm ein entscheidender Moment, der zeigt, dass man manchmal zuerst selbst an sich glauben muss.

Ich war eigentlich nur als Ersatzspieler mitgekommen, doch plötzlich drehte sich unser Trainer zu mir um und rief meinen Namen. Mein Herz klopfte so laut, dass ich kaum hörte, was er sagte. «Du wirst für den Thomas eingewechselt.» Ich wärmte mich auf und dehnte mich, sodass ich bereit war. Als ich rein kam auf das Feld wurde alles leise um mich herum, nur ich und mein Talent waren noch da. Das Talent, welches mein Vater täglich hinterfragt. Ich spürte, wie meine Fussballschuhe in den neuen Kunststoffrasen drückten. Dann atmete ich tief ein und bekam den runden Ball zu mir zu gepasst. Ich passte meinem Torwart, aber ich schoss zu stark und machte ein Eigentor, was mich komplett kaputt machte. Aber ich glaubte an mich, nicht so wie mein Vater. «Ich spare und zahle für dein Mental Training und du kannst es immer noch nicht!!» Als der Schiri pfiff, kriegte ich den Ball und schaute meinen enttäuschten Vater an. In diesem Moment wusste ich, ich muss mich konzentrieren und einen Tor machen um unsere Chancen zurück zu bringen ich sah wie ein Gegenspieler auf mich zu rannte und wollte mich verletzten doch ich dribbelte ihn aus und ging weiter zum Gegnerischen Tor in diesem Moment im 16 Box wurde ich gefault und der Schiri pfiff für einen Penalty für uns ich halte den Ball und wiederholte diese 3 Wörter « Ich schaffe das, ich schaffe das, ich schaffe das» Ich schaute meinen enttäuschten Vater an und wusste ich schaffe das. Ich wusste das niemand in diesem Verein an mich glaubt, aber das hat mich nur stärker gemacht. Der Schiri pfiff damit ich den Ball schiessen kann, ich schaute den Torwart an dann das Goal ich war voll bereit ich atmete tief ein und atmete tief aus ich schoss den Ball und… Ich machte ein Tor alle rannten zu mir zu und umarmten mich. Ich sah den Torwart an er war enttäuscht, aber das interessierte mich nicht. Wir waren alle glücklich und jubelten. Ich schaute meinen Vater an immer noch keine Emotion von ihm. Die gegnerischen Spieler spielten ernster und gefährlicher, doch wir hatten ein gutes defensives Team, mein Mitspieler kriegte den Ball und ging zum gegnerischen Tor aber der Gegner schoss den Ball weg wir kriegten einen Eck Ball ich fragte den Schiri wie viel Spiel Zeit gibt es noch er schaute an seine Blaue sportliche Garmin Uhr und antwortete mir gespannt noch 5 ganze Minuten. Ich ging zur Penalty Punkt und streckte mein Arm hoch damit mein Mitspieler mir den Ball passt ich sah, wie der flog ich schüpfte die Gegenspieler weg von mir, sodass ich genug platz habe ich schaute hoch und ich sah den Ball nicht ich schaute in die Sonne rein und wusste das der Ball in der Sonne verschwunden war. Ich wusste ich musste jetzt immer nach oben schauen damit der Ball nicht in den gegnerischen Füssen landete. der Runde Gelbe Ball rollte in der Luft flog in der Luft und landete zu meinem Mitspieler ich bewegte mich und sagte ihn * Pass mir den Ball* er hörte nicht und schoss einfach aber er hatte glück der Ball rollte unten Links in das Tor. Wir alle jubelten für ihn jetzt stand es 2-1 für uns und in 3 Minuten geht das Spiel zu ende. Unsere Hoffnungen waren zurück, wir waren alle glücklich. Der Juri pfiff, noch 3 Minuten, die Gegner spielten mit Präzision und sind fast vor unserem Tor gekommen, der gegnerische Spieler schoss den Ball leicht und ich war der letzter Man hinten, ich sah, wie der Ball zu mir flog ich wusste ich musste den Ball jetzt wegschicken, und wir gewinnen das Finale. Meine Mitspieler schreiten alle « du musst das Schaffen», der Ball geht zur Tor Linie, ich war gerade vor dem Ball und… ich schickte den Ball weg ich war zu glücklich ich dachte mein Vater war auch glücklich, ich habe ihn gesucht in den Zuschauer Standen, aber er war nirgends zu sehen ich wusste er ging nach Hause, weil er nicht in mich glaubt. Mein Mitspieler kriegte den Ball und schoss den Ball weg der Ball war in der Luft und ich hörte wie der Juri gepfiffen hat und ich wusste ich habe es geschafft, aber was denkt mein Vater…das wir verloren haben? Das wir gewonnen haben? In der Kabine tanzten wir alle und haben laute Musik gehört. Als ich nach Hause kam, sah ich meinen Vater ich dachte ich werde geschlagen, weil er nicht wusste, was am ende passiert ist. Er war einfach still. Ich ging duschen und habe mir einen kalten, durstlöschenden Smoothie gemacht. Am nächsten Tag hatten wir ein Team Besprechung er hat uns mitgeteilt, dass wir das Beste Team sind im ganzen Kanton. Aus Glücklichkeit sind wir alle essen gegangen wir haben gefeiert, gejubelt.


                                     

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