"Hellgrün" - Eine Geschichte von Lena Perrinjaquet - Young Circle

«Hellgrün» – Eine Geschichte von Lena Perrinjaquet

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«Hellgrün» – Eine Geschichte von Lena Perrinjaquet

Ein Sturm treibt Benjamin in eine kleine Buchhandlung – und direkt in eine Begegnung, die sein Leben verändern wird. Was als Zuflucht vor dem Regen beginnt, wird zum Anfang einer grossen Liebe. Fünf Jahre später stehen Benjamin und Lina gemeinsam vor dem Altar.

“Der Himmel wurde plötzlich schwarz, der Wind riss an den Straßenschildern und die Tür der kleinen Buchhandlung war der einzige Ort, der noch Licht hatte.”

Da rannte ich so schnell ich konnte zur Buchhandlung, auch wenn das Schild auf “closed” gedreht war.

Als ich reinkam, hörte ich eine Stimme die, wie Honig in meinen Ohren klang rufen “Wir haben geschlossen.”, bevor ich antworten konnte, kam sie schon um die Ecke.

Als sie mich ansah, sah ich sorge und Mitleid ihn ihren Augen “Oh du bist ja ganz nass, blödes Wetter ähm ja auf jeden Fall bring ich dir eine Decke und etwas Warmes zu trinken, du kannst hier mit mir warten, bis der Sturm vorüber ist. Und ähm ich bin Lina, wie heisst du?”, noch bevor ich ihr antworten konnte, ging sie schon wieder hinter die Theke und ins Hinterzimmer, ich blieb einfach dort stehen, weil ich nicht ganz wusste, was ich tun sollte. „Wo bist du? Komm nach hinten.“ Rufte sie. Als ich dann wie aufgefordert nach hinten gelaufen bin, gab sie mir Zeit, um auf ihre Frage zu antworten „hallo Lina, schön dich kennen zu lernen, ich bin Benjamin.“, „oh Benjamin ist aber ein schöner Name, ich freue mich auch das wir uns kennen lernen, was möchtest du zu trinken, ich kann dir eine heisse Schokolade, Tee oder Kaffee machen oder einen Chai, Matcha und sogar Strawberry Matcha?“.

„gerne eine heisse Schokolade, aber mach dir keine umstände wegen mir“, „ich wollte sowieso noch hier warten bis der Sturm vorbei ist ein bisschen Gesellschaft macht mir auch nichts aus.“, antwortete sie. “setzt dich dort vorne auf einen Sessel und wenn du willst, kannst du dir auch ein buch nehmen.”, “ vielen Dank, Lina”.

Als ich nach vorne ging, sah ich eines meiner Lieblingsbücher im Regal und nahm es mir, dann machte ich es mir gemütlich in einem bequemen Sessel mit viele Kissen und decken. Als sie mit unseren Getränken zurückkam, redeten wir bis spät in die Nacht herein, bis wir dann zu dem klang von regen tropfen, die auf den assfalt tropften, einschliefen.   

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war es schon wieder hell draussen. Lina war noch tief und fest am schlaffen ich ging zu ihr rüber und deckte sie zu, so dass sie hoffentlich noch ein wenig weiterschlafen kann.   

Ich zog meine Schuhe an und ging schnell zu dem Becker nebenan, um ein paar Brötchen zu holen so das wir später schön zu frühstücken können.                                           Als ich wieder zurück war, ging ich nach hinten und machte uns zwei Kaffee. Ich glaube Lina ist die lustigste, netteste und verrückteste Person, mit der ich jemals gesprochen habe, ich glaube wir werden uns sehr gut verstehen. Als ich nach vorne ging, war sie schon am Aufwachen also brachte ich ihr die Brötchen und ihr Kaffee.

Als wir gefrühstückt hatten, fragte sie mich, ob ich Lust und zeit hätte mit ihr etwas zu unternehmen, da sie heute frei hatte. Logischer weisse sagte ich Ja, weil wenn ich ehrlich bin, habe ich mich glaub ein wenig in Lina verliebt.  sie sagte mir ich soll nachhause meine Badesachen hohlen und sie in einer halben Stunde wieder hier treffen, sie habe eine Überraschung für mich. Also ging ich in meine Wohnung sagte schnell meinen Katzen hallo, packte eine Tasche mit allem, was ich zum Baden brauchte, und machte mich wieder auf den Weg zum Buchladen. Als ich wieder vor dem Buchladen stand, sah ich sie schon durch das Fenster und beschloss daussen auf sie zu warten. Als sie nach fünf Minuten rauskam, sagte sie mir das ich ihr folgen sollte, als wir hinter dem Gebäude angekommen sind, war da ein grosses Garagen Tor. Sie holte ein Schlüssel her und öffnete das Tor, dahinter kam eine hellgrüne Wespe hervor. Ich sah sie nur mit frage Zeichen in den Augen an, sie ging herein und holte zwei Helme heraus und gab mir den einen. “bist du schon mal gefahren?”, fragte sie mich “ja ein paarmal, ist aber schon lange her.”. “gut hier dein Helm, steig auf.”, sagte sie, während sie sich auf das Mofa setzte, ich zog mein Helm an und setzte mich hinter sie. Wir fuhren etwa eine halbe Stunde durch Venedig, bis wir eine wunderschöne Küste erreichten. Wir parkierten das Mofa am Strassenrand und gingen die Treppe zum Strand, als wir unten angekommen sind, wollte ich schon Richtung Meer laufen, doch bevor ich los gehen konnte, zog sie mich an meiner Hand zurück und zog mich Richtung Rand des Strandes, an dem sich ganz viele grosse Felsen befanden. Hand in Hand gingen wir zusammen über die Felsen, als wir etwa 15 Minuten gelaufen sind, standen wir vor einer wunderschöner kleinen bucht. Da breiteten wir unsere Tücher aus, zogen unsere normalen Kleider aus und unsere Bad Kleider an, dann rennten wir zusammen ins Meer. Wir waren sicher eine Stunde im Wasser, beschäftigt mir tauchen, fische beobachten uns nerven und immer wieder einander blicke zuwerfen, beschlossen wir wieder aus dem Wasser zu gehen und ein bisschen zu sonnen. Als wir wieder in unseren kleinen bucht waren, trockneten wir uns ab und cremten uns gegenseitig mit sonnen creme ein, danach gab sie mir ein Buch und nahm selbst eins aus ihrer Tasche, wir lasen und redeten sehr viel in der nächsten stunde als die Sonne begann unterzugehen, beschlossen wir noch mal ins Wasser zu gehen, das Wasser war ein bisschen kühler als am Nachmittag aber immer noch schön angenehm, wir schwammen noch ein bisschen herum und als die Sonne tief am Himmel stand nahm ich all mein Mut zusammen und schwamm zu ihr rüber um sie zu küssen. Sie küsste mich zurück und ich nahm sie in meine arme.

-5 Jahre später-

Ich stand oben am Altar und blickte in die Augen meiner wunderschönen zukünftiger frau, als sie oben bei mir angekommen ist, begann der Priester schon zu sprechen, wenn ich Erlich bin, habe ich gar nicht richtig zu gehört, den ich konnte nicht begreifen das in weniger als fünf Minuten das meine frau sein wird.


                                     

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