Molly Molton arbeitet bei der Polizei und ist für schwierige Fälle zuständig. So wie der, der jetzt folgt:
Es war Montag, als Molly von ihren Kollegen angerufen wurde: „Molly, komm sofort her. In der Villa Schnause wurde eingebrochen! Schmuck und Bilder sind weg!“ „Komme sofort!“ antwortete sie.
Nach einer schnellen Fahrt mit dem Polizeiauto war sie an der Villa angekommen.
„Oha, da hat aber jemand sehr fest gewütet. Ich hoffe, wir finden noch etwas. Ich gehe mal auf Spurensuche,“ meinte Molly.
Nachdem sie wieder im Polizeirevier war, hatte sie angefangen, die Spuren auszuwerten. Doch sie hatte nichts gefunden. Nur, dass die Schuhabdrücke im Garten, sie an jemanden erinnert haben.
Sie ermittelte noch die ganze Woche erfolglos bis…
…das Telefon klingelte: „ Ja, Molly Molton am Apparat, was kann ich für Sie tun?“ „Kommen Sie heute um 18 Uhr an den Bahnhof. Dort werden Sie auf eine Bank sitzen und sich nicht umdrehen. Werden Sie sich umdrehen, geht es Ihnen schlecht. Auch wenn Sie nicht kommen, geht es Ihnen schlecht. Mein Name tut nichts zur Sache und noch etwas: Ich habe ein Auge auf Sie!“ „ Hallo, wer sind Sie? Hallo, hallo! Mist, aufgelegt!“
Am Abend ging Molly zum Bahnhof. Dort setzte sie sich auf die Bank und wartete. Um 18:30 Uhr näherte sich ein Mann von hinten und sagte mit verstellter Stimme: „Kein Muks!“ Sie drehte sich um und sah einen Mann, der ihr sehr bekannt vorkam, ihren alten Schulfreund Lukas. „Lukas, habe ich es mir doch gleich gedacht. Du verdienst ja anscheinend nicht genug als Bauarbeiter. Du hast dir ja nicht mal die Mühe gemacht, andere Schuhe anzuziehen. Deine Schuhe waren so auffällig, dass ich gleich an dich gedacht habe. Doch, wieso du das gemacht hast, ist mir immer noch nicht klar. Wieso musstest du auch noch einen sehr wertvollen Schmuck und Bilder klauen. Na gut, aber daraus wird jetzt nichts. Ich war so schlau und nicht ohne Verstärkung gekommen. Wenn man einen anonymen Anruf bekommt, soll man nie alleine an den Treffpunkt gehen, alte Polizistinnen Weisheit.“ Lukas lässt deprimierend den Kopf hängen: „Ich dachte, es sei einfach Polizisten auszutricksen.“ Molly pfeift durch die Finger, und dann kamen ganz viele Polizisten und Polizistinnen hinter den Büschen hervor. Sie riefen: „Hände hoch, du bist verhaftet!“ Lukas liess die Schultern hängen. „Wie hast du eigentlich geahnt, dass ich es war?“, will er wissen. „Ich habe nur dir bei einem Glas Wein erzählt, dass ich den Fall übernommen habe. Du hast gedacht, du kannst es mit mir aufnehmen. Tja, da hast du dich geschnitten. Wer es mit mir aufnimmt, hat am Schluss verloren.“
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