«Hei Keresa», sagt plötzlich eine Stimme von hinten. Ich drehe mich so schnell, dass ich fast umfalle. Während ich mich umdrehe, frage ich verblüfft: « Ralf was willst du denn hier? » Ralf das Rentier fragt: «Woher hast du gewusst das ich es bin, ohne dich erst umzudrehen?» Ich antworte stolz: « Ja weisst du Rudolf ich…», aber Ralf schreit wütend dazwischen: « Hei wir haben abgemacht das du mich nicht mit meinem echten Namen anquatschst». « Ja ich weiss, Entschuldigung ich habe es vergessen», antworte ich. « Und das kommt auch nicht wieder vor versprochen». Ralf antwortet: « Also gut, was wolltest du mir vorhin eigentlich noch sagen?» « Ich wollte dir eigentlich nur sagen, dass ich mir eure Stimmarten eingeprägt habe» antworte ich. « Naja, dafür hatte ich ja auch 9 Jahre Zeit.» Ralf antwortet fröhlich: « Ja genau 9 Jahre, warte mal»: sagt Ralf panisch. Ich habe ihn noch nie so schnell von fröhlich zu panisch wechseln sehen. Ralf schlussfolgerte immer noch panisch: «oder Keresa». Er schwieg für einen kurzen Augenblick, was sich wie eine Ewigkeit anfühlte. «Morgen ist dein 10 Geburtstag», schlussfolgert Ralf. « Ja das stimmt», sage ich etwas nervös: «Aber was passiert denn da …». Doch es hat keinen Zweck, Ralf war nämlich schon verschwunden. Hinterherlaufen bringt nichts, denn Ralf ist 10-mal schneller als ich. Das war am Morgen, mittlerweile ist es Abend und schon bald Schlafenszeit. Aber natürlich kann ich nicht schlafen, wie auch, nachdem Ralf so panisch davongelaufen ist. Ichüberlege verzweifelt, was es sein könnte. Explodiere ich? Werde ich entführt oder hat Ralf meinen Geburtstag vergessen? Wenn man solche Gedanken hat, kann man natürlich nicht schlafen. Irgendwann bin ich dann auch eingeschlafen. Jetzt ist Mitternacht. Ich bin gerade aufgewacht, weil ich Hufgeklapper und Schreie draussen höre. «Keresa……Keresa», sagt eine tiefe, dunkle und einschüchternde Stimme. Ich zucke so heftig zusammen, dass ich einen Herzinfarkt hätte bekommen können. Ich bin verblüfft, denn der Schatten glich dem von Ralf. Deshalb frage ich erleichtert: «Ralf, was machst du denn hier?» Doch in diesem Moment dreht der Schatten sich zu mir um. Ich möchte wegrennen, doch ich bin wie gelähmt. Ich schaue in ein bekanntes Gesicht, doch es schaut mich böse an. Es hat rote Augen, die mich festnageln und es ist komplett schwarz. Ausgenommen die Brust, da schimmert etwas Goldenes. «Keresa…Keresa, Mala…Theron» Diese Worte wiederholt die merkwürdige Gestalt die ganze Zeit über. Plötzlich rennt die Gestalt auf mich zu. Ich schließe die Augen, denn ich habe das Gefühl ich werde jetzt sterben. Doch die Gestalt hat andere Pläne. Sie stoppt kurz bevor sie mich erreicht. Ich höre nur ein leises Rascheln. Sofort öffne ich meine Augen. Doch als wenn nichts gewesen wäre, ist jetzt Morgen und alles ist gleich wie immer, ausser das ein goldener Brief vor mir liegt. In krakeliger Handschrift steht auf dem Brief: «Für Keresa von Mala». Ich habe viele Fragen. « Wenn du das liest, bin ich schon weg. Theron dein Vater will die Welt übernehmen und du bist die Einzige, die das verhindern kann. Finde den See der Finsternis und zerstöre ihn.» Jetzt habe ich noch mehr Fragen als zuvor. Die wichtigste aber ist, wie soll ich den See der Finsternis finden. Ich schau noch mal in den Brief und da sehe ich eine Karte. Auf der Karte ist eingezeichnet, dass der See der Finsternis hinter den Berge der Hölle liegen muss. Ich mache mich sofort auf den Weg. Als es anfängt zu dämmern bin ich in den Bergen der Hölle. Jetzt ist Nacht und es ist unfassbar kalt in den Bergen der Hölle, ich drohe zu erfrieren. « Lauf…Keresa…lauf»: ertönt eine Stimme. Ich drehe mich um und sehe einen pechschwarzen Wolf. Doch was ich hinter ihm sehe, lässt mir das Blut in den Adern gefrieren, «Eine Lawine»: schreie ich panisch. Der Wolf wirft mich auf die Seite. «Danke wie heisst du»: frage ich den Wolf. Er antwortet: «Bitte schön, Ich heisse Hades». Er weiss, wo der See der Finsternis ist. Er sagt aber, dass wir vorsichtig sein müssen. Da ein gewisser Theron uns verfolgen wird, um das alles zu verhindern. Da kommt ein Tornado auf uns zu. Im Tornado ist die Silhouette eines Menschen zusehen. «Theron»: knurrt Hades. Plötzlich dreht der Tornado die Richtung. Doch er rast nicht wie vermutet auf den See zu, sondern auf einen Gegenstand, der schwarz glänzte. Es flogen überall Scherben rum. Hades sagt erleichtert: «endlich bin ich wieder ich». Verwirrt sag ich: «jetzt kapiere ich gar nichts mehr». Hades erklärt mir das er verflucht wurde von Mala. Ich bin zuerst skeptisch aber dann als Theron mir erklärt: «, dass ich fast mein eigenes Zuhause zerstört habe». Ich bin fassungslos, dass Mala mich auslöschen wollte. Theron erklärt mir: «, dass Mala die Königin war und ihre Schwester Miria wollte unbedingt Königin werden». «Also stahl sie dich und setzte dich im Wald aus in der Hoffnung du wirst sterben». «Doch sie hatte schon geahnt das du Überleben wirst, deswegen hat sie den Brief geschrieben und das alles hier inszeniert». «Also wollte sie mich umbringen?» « Ja genau leider». «und wieso hast du mich nicht gesucht, um alles aufzuklären und das zu verhindern?» «Naja ich wurde verzaubert in einen Tornado, um dich daran zu erinnern das du schnell machen musst» «Doch da du dich nicht vom Fleck wegbewegt hast hätte ich die fast eingesaugt und das wollte ich nicht» «Ich bin immerhin dein Vater» «Mit deinen Vaterinstinkten hast du also den Fluch gebrochen?» «Ja genau leider»
Hier geht’s zu den weiteren Member Stories: