"Das Dorf Utara" - eine Geschichte von Kiara Baldo - Young Circle

„Das Dorf Utara“ – eine Geschichte von Kiara Baldo

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„Das Dorf Utara“ – eine Geschichte von Kiara Baldo

Der Himmel verfärbte sich zu einem ruhigem rot und die Temperatur lag bei 0 Grad. Der Wind bliess fein in Richtung Osten, während dem die herbstlichen Bäume im Walde des Dorfes hin und her schaukelten.

Alle aus Utara schliefen. Nur eine Hütte in dem Indianer Dorf wurde schon von einem unruhigen Mädchen geweckt. Rona hörte dem Schnarchen ihres Vaters zu während sie ihren Indianer Familien Stammbaum mustert, der an der Decke hängt. Ihr Zopf war in einem Bettpfosten eingehackt und ihr Magen knurrte leise vor sich hin obwohl es erst vier Uhr morgens war. Sie ließ ihren Blick weiter Richtung Fenster schweifen und zog den Vorhang zur Seite. Es wurde ihr gleich kälter als sie in der Ferne den Nebel aufkommen sieht, doch das änderte nichts daran, dass ihr Schweißperlen ohne Stopp an der Wange herunterlaufen. Sie hatte heiß obwohl es bitterkalt war. Trotz der Kälte stieg sie aus dem Bett und zog sich Jeans und T-Shirt über, Mantel und Stiefel und ihren Schal von ihrer Urgroßmutter. Sie nahm ihre Handschuhe unter ihrem Bett hervor und schaute sich im Zimmer um. Als sie sicher war, dass niemand schaute nahm sie ihr Kissen vom Bett weg und nahm den Bogen darunter hervor. Dann eilte sie zu der Treppe und klopfte leise an die dritt oberste Stufe. Das Holz sprang zur Seite und sie nahm ihre Pfeile raus. Erfreut stellte sie fest, dass sie niemand gehört hatte. Sie schlich aus dem Haus und wusste jetzt, dass es richtig war sich so warm an zu ziehen. Sie bereute, dass sie ihre Frisur ignoriert hatte, denn die abstehenden Haare windeten ihr die ganze Zeit ins Gesicht. Sie lief Richtung Wald und machte einen Stopp als sie am Bach vorbeikam. Sie wusste, dass das Wasser kalt ist. Jedoch spritzte sie sich trotz dem eine Hand voll Wasser ins Gesicht. Ein Schauder durchfuhr sie und zugleich auch ein bisschen mehr Kraft. Nun konnte sie nicht mehr müde sein. Am Wald angekommen nahm sie einen Pfeil aus ihrem Köcher und spannte ihn leicht an. Nun schlich sie auf der Suche nach einer Beute weiter ins Innere vom Wald. Sie zuckte nervös zusammen als ein Eichhörnchen eine Nuss nach ihr warf. Wütend zielte sie auf das Eichhörnchen, doch sie senkte den Bogen gleich wieder als sie sah dass, das Eichhörnchen nicht mit Absicht auf sie geworfen hatte. Sie sah, wie das Eichhörnchen Nuss für Nuss verschlang und die Reste auf den Boden warf. Ronas Wut war weggeströmt und sie wich allen Nüssen aus, die in ihre Richtung geworfen wurden. Das Eichhörnchen erblickte Rona und huschte weg. Rona lief enttäuscht weiter. Sie sammelte Nüsse und wusste nicht wieso. Eigentlich nur in der Hoffnung, dass das Eichhörnchen wiederauftauchen würde. Als sie sich im inneren des Waldes auf einen abgeschnittenen Stamm setzte und eigentlich wieder ins Dorf zurück wollte zuckte sie zum zweiten mal an diesem Morgen zusammen. Und nochmal aus dem gleichen Grund. Das Eichhörnchen sprang mit voller Absicht auf Ronas Schulter. Ronas Gesicht wurde rot und wieder wurde sie Wütend. Sie hatte dem Eichhörnchen nichts getan und jetzt machte es plötzlich eine Attacke auf sie? Doch das Eichhörnchen zupfte am Ärmel von Rona und Rona wurde klar, dass das Eichhörnchen wegen den Nüssen da war sie hob ihre Hand und ließ das Eichhörnchen fressen während sie es genau beobachtete. Es war braun mit einem roten Fleck am Ohr und einem Weißen am Bauch. Plötzlich hörte es auf und schaute Rona ängstlich an. “Ich mach dir nichts, keine Angst! Was hast du denn?”, beruhigte Rona das Eichhörnchen, das erschrocken in die Luft lauschte. Rona wurde nun wieder hungrig und wollte ins Dorf, doch sie wollte das Eichhörnchen nicht alleine zurücklassen. “Geh ins Dorf! Sie werden euch angreifen! Selatan ist auf dem Weg. Geh und warne Utara. Mein Name bedeutet das was ich kann und ihr müsst fliehen!“, Rona fragte sich was sein Name war aber vertraute dem Eichhörnchen sofort. Das Eichhörnchen streckte ihr noch eine Nuss hin die Rona dankend annahm und dann rannte sie los. Sie hatte das Gefühl, dass sie die Nuss noch brauchen würde, und obwohl sie gegen den Hunger kämpfte aß sie sie nicht. Sie würde es vielleicht bis um Sieben ins Dorf schaffen. Plötzlich brannte ihre Hand fürchterlich und sie verlor ihre Kontrolle. Sie rannte in eine Eiche, worauf sie über die Großen und starken Wurzeln stolperte. Ihr wurde schwindelig und sie fiel in einen Dornstrauch. Ein Schmerz am rechten Handgelenk ließ sie zusammenzucken als sie sich probierte wieder aufzurappeln. Sie schaute auf die Nuss, die immer noch in ihrer Hand lag. Erschrocken blinzelte sie, als sie sah, dass ein Name auf der Nuss abgebildet war “Audie” las sie. Sie war sich sicher, dass das der Name von dem Eichhörnchen war. Aus der Schule wusste sie, dass der Name “edle Kraft”, bedeutet. Seufzend sprang sie auf die Beine und rannte trotz den Schmerzen weiter.


Während sie mit pochenden Beinen weiter lief dachte sie an die Worte des Eichhörnchens und an das selber. Utara hatte seit Jahren genauer gesagt seit 2576 Jahren keinen Streit mehr mit Selatan. Barat und Timur waren auch schon lange mit der Vereinigung einverstanden wollte Selatan sie jetzt brechen? Und von wo weiss Audie, dass Selatan sie angreifen wird? Doch könnte “edle Kraft” vielleicht bedeuten, dass er voraussehen kann? Sie lief schnaufend weiter und erreichte den Bach. Ohne lange zu studieren nahm sie einen Stock, steckte ihn in den Boden und sprang über den Bach. Die Brücke war jetzt viel zu weit weg. Elegant landete sie wieder auf den Füssen und stresste ohne stopp weiter. Nun waren es noch fünf Minuten bis zu Lyras Haus, das sich auf dem Dorfplatz befindet, wo wahrscheinlich die Leute am Stände aufbauen sind. Sie hetzte an ihrem zu Hause vorbei. Sie stoppte weder bei einer Abzweigung noch bei einer Gabel. Sie ist nicht oft im Dorf selber und wusste nur sehr ungenau wo das Haus von Lyra steht. Sie probierte sich an den Weg zu erinnern als sie noch zur Schule ging. Sie war zwar erst fünfzehn, doch die Schule musste schließen. Da das Oberhaupt von der Schule auch gleich das ist vom ganzen Dorf. Und als die alte Oberhäuptin Senja starb schlossen sie die Schule. Wenn eine oder ein Dorfoberhaupt stirbt, werden alle aus Utara, Selatan, Barat und Timur gewechselt und erst vor einem Monat wurden alle gewechselt da das alte Oberhaupt aus Utara starb.                                                                                         Schnaufend kam sie auf dem Dorfplatz vor dem Haus von Lyra an. Viele Leute riefen ihr böse oder verblüfte Anmerkungen hinter her, weil sie sich zwischen allen Leuten durquetschen musste, die alle Einkaufen wollten. Als sie vor der Klingel stand fuhr ihr eine Erinnerung durchs Gedächtnis. Vor dreizehn Jahren strich Ronas Mutter Rona sanft über die Stirn und erzählte ihr: “die Starke. Irgendwann wirst du Senja ersetzen.” Rona erinnerte sich an Senja, das war die alte Präsidentin des Dorfes Utara. Frauen die zu Präsidentinnen werden wollten, mussten immer die Namensbedeutung die Starke oder die Mutige haben.

Als sie auf die Klingel drückte konnte sie nicht mehr warten. Sie sah, dass die Tür offen war und stürzte ihn das große Haus herein. Sie wusste nicht wohin, also rannte sie einfach geradeaus. Lyra schaute von oben auf sie herab. Sie lief langsam Schritt für Schritt die Treppe zu Rona hinunter. Rona schaute in die hell blauen Augen und die gewellten roten Haare, die sanft an ihrem Rücken hinunterfielen. Rona schoss los: “Selatan wird uns angreifen, wir müssen uns schützen!” Rona dachte erst jetzt daran, dass sie wahrscheinlich aussieht wie ein Monster. Den halben Wald hatte sie in ihren Haaren und nun schämte sie sich. “Du brauchst dich nicht zu schämen.”, sagte Lyra mit ihrer beruhigenden Stimme, „von wo hast du deine Informationen?” An das dachte Rona schon lange. Sie wird mir nicht glauben. “Von einem Eichhörnchen im Wald”, sie wartete auf das Lachen von Lyra das sie gleich auslachen wird. “Gut, Gut dachte ich es mir! Wir müssen das Dorf warnen!” sie wurde gestresst und schaute Rona dankend an. Rona war froh und zugleich verwirrt, dass sie sie nicht ausgelacht hatte. Und folgte ihr in ihr Büro.

Rona stand im Büro und Lyra fragte was ihr Name sei. “Rona” antwortet Rona ganz knapp. Lyras Büro war mit alten Indianer Zeichen geschmückt und dekoriert. Die Tür und die Wände waren alle aus edlem Holz und die Decke war voll mit Bildern, die man von Höhlen abgemalt hatte. Rona musterte den Leder Sessel, den genauso edlen Tisch wie die Wände und den normalen Holz Stuhl. Dann entdeckte sie ein Bild das zwei Menschen abbildete. Doch das Bild hatte einen Riss. “Du hast den Grund schon erkannt, warum sie uns angreifen. Stimmts? Vor dir”, Lyra hob den Finger und schaute auf das in zwei geteilte Bild. Rona hob verwirrt die Augenbrauen und sah einen feuchten Schimmer in den Augen von Lyra. Nun erkannte sie noch ein zweites Bild. “Das Eichhörnchen! Das hat mir diese Informationen gegeben!”, Rona schaute entschuldigend Lyra an für ihr plötzliches herausplatzen. “Das habe ich mir gedacht. Audie ist sehr klug und weiß viel. Er ist mein Haustier. “, Lyra sprach weiter aber jetzt irgendwie schneller. “Darf ich?”, sie deutete auf die Nuss von Rona die sie immer noch in der Hand hielt. Rona war sich sicher das Lyra der Nuss nichts tun würde doch trotzdem zögert sie. Doch dann gab sie entschlossen die Nuss an Lyra weiter. “Dachte ich es mir”, auf Lyras Gesicht kroch ein Lächeln hervor. Rona wusste nicht wie sie jetzt noch lachen konnte. “Also, ich muss dir etwas erzählen.

Als ich klein war hatte ich eine beste Freundin namens Suhana wir waren Nachbarn und spielten jede freie Zeit zusammen. Selbst unsere Eltern waren sehr gut befreundet. Als ihr Vater krank wurde, hatte Suhana keine Zeit mehr für mich und saß statt mit mir, bei ihrem Vater. In der Schule saßen wir immer nebeneinander und die Jungs starrten Suhana immer mit großen Augen an. Sie war sehr hübsch. Ihr Name bedeutete auch genau das: die Schöne. Ich verstand genau, dass sie jetzt immer bei ihrem Vater war und ließ sie auch in Ruhe dass sie sich besser um ihn kümmern konnte. Ihre Mutter gab ihren Job auf, damit sie ihm helfen konnte doch er wurde immer kranker und kranker. Als ich dann einmal Kräuter von meiner Mutter für den Vater von Suhana bekam rannte ich gleich los. Ich ging einfach hinein ohne zu klingeln, da ich dachte, dass er vielleicht erschrecken würde und ihn schwächen konnte. Als ich hinter Suhana stand, ihre Mutter war gerade bei einem Heilpraktiker, nahm ich ihre Hand und sagte ihr, dass sie diese Kräuter für ihren Vater nehmen sollte, der sich gerade noch beim Leben hielt mit frischem Tee. Als Suhana die Kräuter sah, schaute sie mich dankend an. Sie gab die Kräuter ihrem Vater der die Kräuter in heißes Wasser tunkte er sagte etwas wie danke und dann nahm er einen Schluck. Ich ging wieder heim, bevor ich Suhana eine Nuss gab und eine andere behielt ich. Sie lächelte schwach und winkte mir beim heraus gehen. Als Ich nach einer Woche nichts mehr hörte von Suhana, es waren Ferien, ging ich noch einmal ein Haus weiter nach drüben und schaute nach ihr. Erschrocken sah ich ein ausgeräumtes Haus. Mir wurde klar, dass sie aus Utara ausgezogen sind. Traurig sah ich mich um und war zugleich auch wütend warum sie mir nichts gesagt hatte.  Ich sah einen zusammen gerollten Zettel und hob ihn auf. An Lyra las ich. ‘Wegen dir ist mein Vater tot du bist so gemein. Danke. Ich bin jetzt ihn Selatan ich kann es nicht glauben!’ Wütend und weinend rannte ich in den Wald. Wo ich Audie kennen lernte. Er sagte mir, dass die Kräuter gut wären. doch die Mutter von Suhana gab ihr Kräuter, die sie vergessen lassen sollten, wie ihr Vater litt. Doch sie vergaß nur den Teil in dem ich ihr die Kräuter gab. Sie hatte vergessen das ich ihr gute Kräuter gab und dass ihre Mutter zwar alles gut meinte doch es nicht so hingebracht hatte.”, Rona wusste nicht wie fragen doch sie tat es so wie sie es für richtig hielt: “Aber warum starb er denn wenn es doch gute Ktäuter waren?”, traurig schaute Lyra auf die Nuss in ihrer Hand. „Weil ich zu spät kam”, mitfühlend schaute Rona Lyra an und fragte: “ Was sollen wir jetzt tun?” Lyra erklärte ihr, dass die Nuss das letzte war, das Suhana fühlte bevor sie die Kräuter ihrer Mutter zu sich nahm, und dass wenn diese Nuss die Rona von Audie bekommen hatte sich mit der anderen berührte, würde Suhana sich wieder erinnern. “Aber was hat das mit unserem jetzigen Problem zu tun?” fragte Rona. “Suhana will sich rächen sie ist das Dorfoberhaupt von Selatan.”, sie erzählte weiter, “Hör zu es ist eine große Aufgabe bist du bereit sie auszuführen?”, Rona nickte. “Also gut während ich das Dorf warne wirst du auf meinem besten Pferd nach Selatan reiten. Du könntest genug früh wieder da sein, weil du die Abkürzung kennst. Geh an den Ort an dem Audie dir die Nuss gab und steh auf den abgeschnittenen Stamm. Hol dir die Nuss von Andreas und komm zurück bevor wir verlieren. Ich kann sie nur kurz aufhalten und um das Dorf kümmere ich mich.”, Lyra hatte ihren Satz beendet kaum rannte Rona los. Sie ging zum Pferdestall wo ein Mann ihr Zügel geben wollte. Sie lehnte ab nahm das rote Pferd ganz hinten aus der Box. “He!”, rief der Mann und wollte ihr hinterherrennen, doch sie war längst auf dem Pferd und ritt los. In der Schule hatten sie gelernt zu reiten und jetzt brauchte sie das. Als sie sich von dem Dorf entfernte und auf den Bach zuritt, hatte sie bemerkt das die Nuss immer noch bei Lyra war. Sie dachte kurz nach und kam dann zu dem Entschluss, dass es keinen Sinn gab zurück zu gehen. Die Zeit läuft! Das Pferd sprang mit Leichtigkeit über den Bach und Rona wusste jetzt warum dieses Pferd Lyras bestes war. Eigentlich hatte sie nur das Gefühl, dass dies ihr bestes Pferd ist. Sie hörte die Glocke neun Uhr schlagen und dachte an ihre Eltern. Sie hoffte, dass es ihnen gut geht und ritt noch schneller weiter. “Du musst dich beeilen sie sind schon fast dort!”, Audie war zum zweiten Mal auf ihrer Schulter. “Halt dich gut fest!”, sie machte dem Pferd klar, dass es noch schneller reiten soll und konzentrierte sich auf den Weg. Als sie endlich ankamen, sprang sie ab und bat das Pferd hier zu warten. In der Hoffnung, dass es sie verstanden hatte, drehte sie sich Richtung Baumstrunk um. Sie stand auf den Baumstrunk und wartete. Audie sprang weg, bevor sie ihn noch fest halten konnte denn jetzt fiel sie sehr tief. Ein Schrei entfuhr ihr und als sie am Boden landete sah sie ein nur von Bildern kennendes Dorf. Sie rannte in den Wald und wusste nicht wer Andrea war. “He komm!”, ein Eichhörnchen mit schwarzem Fell saß wartend auf einem tiefen Ast. Es sprang auf die Schulter von Rona, drückte ihr eine Nuss in die Hand und sagte: “Du musst dich beeilen. Ich zeige dir den Weg!”, Er zeigte mit seiner Pfote in Richtung Norden und sie rannte los. Rona wurde spätestens in diesem Moment klar, dass sie Eichhörnchen mag. Sie ließ sich von dem Eichhörnchen führen, während sie sich geschickt einen Weg durch die vielen Büsche bahnte. Als sie an einem Baumstrunk ankamen, war sie sich sicher, dass sie sich wieder auf den Baumstrunk stellen soll. Dieses Mal fuhr sie nach oben. Kaum war sie angekommen, sprang sie auf das Pferd, auf je einer Schulter ein Eichhörnchen. Audie und Andreas lächelten sich an und konzentrierten sich dann auf das Dorf Utara. Das Pferd machte sein bestes doch Rona zweifelte, ob sie pünktlich kommen werden. Sie hatte fünfzig Minuten gebraucht von Utara bis hier her. Das Pferd verschnellerte automatisch die Schnelligkeit und sprang mit einem großen Sprung über den Bach. Rona sah, dass sie spät dran waren, denn sie sah niemanden auf den Wegen, Gassen oder in den Häusern. Sie bat das Pferd noch schneller zu springen. Dieses Mal wusste sie den schnellsten Weg und hörte eine unbekannte Stimme. “Du bist schuld!”, rufte diese von hundert Metern Distanz. Sie sah eine ganze Armee vor dem Haus von Lyra. Sie wusste, dass das Selatan war. Sie sah wie Suhana den Bogen anfing zu spannen. Nun war sie nur noch wenige Schritte von der Streiterei entfernt. Lyra sah enttäuscht aus und sah durch Rona hinweg in die Ferne. Schnell nahm sie einen Pfeil aus ihrem Köcher nahm denn Spitz vorne weg und riss sich ein Teil von ihrer Manteltasche weg, stach den Fetzen in den nicht mehr spitzigen Pfeil und sah eine Klebrige Pflanze. Andreas hüpfte von ihrer Schulter nahm die Pflanze und klebte sie an den Pfeil. Rona klebte die Nuss vorne hin und spannte den Bogen gleichzeitig wie Suhana und ließ vor ihrer Gegnerin los. Wie in Zeitlupe flog der Pfeil Richtung Lyra. Er traf genau ihre Brust und Rona stoß einen Freudenschrei aus, als die schleimige pflanze sich auf ihrer ganzen Brust verteilte. Lyra wollte die Pflanze wegwischen. Mit der Hand in der sie die Nuss immer noch fest hielt berührte sie die andere Nuss. Lyra zuckte erschrocken zusammen als der Pfeil von Suhana durch eine Art Welle wegflog. Die Welle traf Suhana und sie schaute entschuldigend Richtung Lyra. Die ganze Armee spannten die Bögen doch Suhana sprang vor alle und schrie mit aller Kraft: “Nein!!!”, die Armee schaute sie fragend an, doch ließen die Bögen senken. Lyra entdeckte Rona und schaute sie angeekelt aber belustigt an. “Ich muss mich entschuldigen. Es tut mir leid. Ich hätte nicht gehen dürfen ohne dir Bescheid zu sagen und auch nicht dich Angreifen! Natürlich ist das keine Entschuldigung und ich weiß, dass mein Vater wegen dir mir noch sagen konnte was er fühlte. Meine Mutter sagte, dass es ihr Leid tut doch ich wusste nie was sie meinte. Sie wurde immer trauriger. Sie erklärte mir was ein tolles Mädchen du warst und sagte, wenn ich dich einmal noch treffen werde, soll ich dir einen Gruß von ihr ausrichten.”, beide fingen an zu weinen und Lyra auch zu lachen sie rannte auf Suhana zu und umarmte sie, glücklich nahm Suhana die Umarmung an.

“Danke Rona ohne dich hätte es hier den Untergang gegeben!”, Lyra umarmte Rona und die Eltern von Rona kamen aus dem Haus von Lyra angerannt. Aha, dachte Rona alle waren im Haus von Lyra und konnten alles beobachten. “Du musst auch allen drei hier danken”, sie zeigte auf das Pferd und die zwei Eichhörnchen. Alle auf dem Platz fingen an zu lachen. Als Lyra alle aus dem Haus geholt hatte, erzählte sie allen die ganze Geschichte. Und Rona hörte stolz zu. Als plötzlich zwei ganze Dörfer angeritten kamen und fragten ob sie etwas verpasst hatten, mussten alle noch mehr Lachen. Alle Dörfer in Utara auf einem Dorfplatz. Utara, Timur, Selatan und Barat. Norden, Osten, Süden und Westen. An diesem Tag versprachen sich die vier Dörfer “Keempat-empatnya selamanya” zu nennen. Rona schaute Lyra, Suhana, ihre Eltern, Audie, Andreas, das rote Pferd und alle Dörfer an oder besser gesagt: Keempat-empatnya selamanya, was “alle vier für immer”, bedeutet. Die beiden Nüsse wurden in einer Box in der mitte von Keempat-empatnya selamanya vergraben. Der Ort heisst: Kedua rakan itu. “Die zwei Freunde”, übersetzt. Die Dörfer waren zufrieden mit ihren neuen Malaiischen Namen. Das ganze Dorf oder villeicht eher die ganze Stadt mit den vier stadt Oberhäupten und Oberhäuptinnen waren zufrieden mit Keempat-empatnya selamanya.

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Bewertung

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Kommentare (23)

Eine Geschichte die nicht aufhört spannend zu sein. Mach weiter so.

Marvin Langer

16. November 2020

Toll geschrieben. Bravo!

Marcel

16. November 2020

Wow, gutes neues

Gloor Petra

16. November 2020

Sehr interessant. Weiter so!

Diana Dänzer

15. November 2020

Wow...war das grad spannend! Danke für diese tolle Geschichte! Werde sie meinem Mann auch zeigen! Mach weiter so!!!

Jenny Rota

15. November 2020

Super spannende und kreative Geschichte! Bravo Kiara!

Calonder Annelis

15. November 2020

sehr gute!

kiamely

15. November 2020

Sehr schön Geschichte, freue mich schon auf deine nächste 👍💪🏻

Daniela

15. November 2020

Das ist eine spannende und unterhaltsame Geschichte. Sie ist fesselnd und lässt die Leserin / den Leser bis zum Schluss nicht los. Lieber Gruss

André

15. November 2020

Super

Jurros

15. November 2020

schöne geschichte! und du brauchst unbedingt einen von meinen indianer pullovern... 😉

pascal

15. November 2020

Ich finde die Geschichte mega cool👍👍

Naima

15. November 2020

Eine fantasievolle Geschichte, gute Beschreibungen und ein Spannungsbogen, der sicherstellt, dass man weiterlesen will. Sehr gut gemacht!

Annemarie

15. November 2020

wow! sehr schöne geschichte. ich LIEBE das Ende.

xenia baldo

15. November 2020

Spannend, man kann sich alles bildlich vorstellen, Schönes Happy End, Bravo!

Claudia Ammann

15. November 2020

So eine tolle Geschichte! Spannend von Anfang an und so schöne Beschreibungen. Die agierenden Personen sind sehr lebensecht und es fällt leicht, sie ins Herz zu schliessen. Und man erfährt so einiges über die Lebensweise eines Indianerstammes. Super!

Petra Fueter

15. November 2020

Wunderschöne Geschichte 👍😘

Ursi

15. November 2020

Sehr gut gemacht. Der Text ist sehr interessant und spannend

anonymus

15. November 2020

Nachwuchs-Autor:)

Chrisiii

15. November 2020

Sehr schön

Simone Lippuner

15. November 2020

Mega gut geschrieben, sehr spannend, mit viel Fantasie und Kreativität. Supii✨

Anina

15. November 2020

Eine gute spannende Geschichte

Karla Langer

15. November 2020

gut gemacht

Baldo

15. November 2020

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