"Dachtest du wirklich, dass es kein langsamer Tod werden würde?" - Eine Geschichte von Ayla Hren - Young Circle

«Dachtest du wirklich, dass es kein langsamer Tod werden würde?» – Eine Geschichte von Ayla Hren

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«Dachtest du wirklich, dass es kein langsamer Tod werden würde?» – Eine Geschichte von Ayla Hren

Ein scheinbar gewöhnlicher Arbeitstag in einem Café verändert plötzlich alles. Ein fremder Mann, ein verborgenes Messer und ein unheimliches Gefühl lassen Kate nicht mehr los. Was zuerst wie ein Zufall wirkt, entwickelt sich schnell zu einem Albtraum, aus dem sie vielleicht nicht mehr entkommen kann.

Dachtest du wirklich, dass es ein KEIN langsamer Tod werden würde?

Es ist Abend im Kamin lodert ein Feuer. Du sitzt auf einem gemütlichen Sessel, trinkst einen Kakao und schaust fern oder liest ein spannendes Buch. Aber die Ruhe trügt. Die junge Frau namens Kate die heute auf genauso einem Sessel sitzt ist nicht tiefenentspannt wie sie es eigentlich an so einem Abend sein sollte. Kate hat Todesangst

1 Monat zuvor

Kate eine glückliche und zufriedene junge Frau. Sie arbeitet in einem Café im Stadt Zentrum von New York. Kate hat eine beste Freundin namens Mina.

Mina ist bald 34 Jahre alt und hat vor ein paar Wochen einen Mann namens Lio geheiratet. Sie erwartet bald ein Kind. Mina möchte, dass sich auch Kate ein bisschen umschaut. Doch Kate hatte bisher nicht besonders viel Erfolg was Männer angeht. Sie widmet sich eher ihrem Job. An einem Mittwochmorgen kam ein junger Herr in das Café. Er ist häufiger dort. Kate beachtet ihn nie mehr als andere Kunden. Doch heute war es anders…

Der Mann ging an die Theke und bestellte bei ihr einen Cappuccino. Er wirkte nervös. Aber 1. gingen die Gefühle der Kunden Kate nichts an und 2. interessierte es sie nicht. Doch irgendetwas war seltsam sie wusste nur nicht genau was. Kate fühlte sich mit jeder Sekunde unwohler. Was stimmte denn nur nicht?

Sie wollte gerade mit dem frisch gekochten Kaffee die kleine Glastüre öffnen als plötzlich etwas am Gürtel des Mannes aufblitzte. Sie hielt inne. Da sah sie es. Ein grosses Messer! Ihre Hand fing an zu zittern. Sie vergass den Kaffee den sie in der Hand hielt. Ihr brach der Schweiss auf der Stirn aus. Was hatte das zu bedeuten? Nun zitterte ihre Hand so stark, dass der Kaffee über den Rand des Bechers kippte. Kates Blick ist immer noch auf das Messer fixiert. Sie sieht nicht, dass der Mann ihren Blick bemerkt hat und langsam auf sie zugeht. Kate blickte auf und erschrak er stand direkt vor Ihr! Er schaute sie eindringlich an. Was wollte er von ihr? Kate fing an zu stottern und erklärte ihm mit dünner und zittriger Stimme, dass sein Kaffee fertig sei. Er nickte langsam, aber liess den Blick nicht von ihr ab. Plötzlich fing er an zu sprechen. Ihre Hand hörte augenblicklich auf zu zittern, denn seine Stimme war sanft und warm. Er behauptete sie solle ihm einen neuen Kaffee machen, da der den sie in der Hand hielt zur hälfte auf dem Boden lag. Sie nickte überrascht und ging zurück an die Kaffeemaschine. Als Kate sich mit dem neuen Kaffee umdrehte, war der Mann verschwunden. Kate ging an die Tür, öffnete sie und lief hinaus sie schaute sich um, doch der Mann ist einfach weg. Wie konnte das sein? Sie hatte für den Kaffee nicht einmal eine Minute gebraucht. Ausserdem hatte sie die Ladentüre nicht gehört, die bei jedem Kunden der ein und aus ging klingelte. Vielleicht war er ja tiefer in den Laden verschwunden. Sie ging wieder rein und durchsuchte den nicht besonders grossen Laden. Doch der Mann war nirgendwo zu finden. Sie fragte auch ihre Arbeitskolleginnen und Kollegen ob sie einen grossen, Mann mittleren alters gesehen haben. Doch auch sie hatten niemanden gesehen.

Kate lag in ihrem Bett, ruhelos und verwirrt. Sie wirft sich hin und her und versuchte ihre Gedanken zu ordnen. Doch die Ereignisse des Tages nagten an ihr wie Ratten an einem Kabel. Kate schliesst die Augen und versucht trotzdem einzuschlafen. Als sie langsam eindöst und ihr wirbelnder Gedankensturm sich zu lichten schien, hörte sie ein Geräusch. Zuerst dachte sie, dass sie sich das nur einbildete. Aber dann erklang es nochmal, lauter. Sie schlug die Augen auf und lauschte. Das Geräusch erklang wieder. Es klang wie eine Faust auf Glas. Sie dachte es wäre jemand vor dem Fenster und klopfte dagegen. Als das Geräusch ein weiteres Mal erklang, nahm Kate ihren ganzen Mut zusammen und setzte sich auf. Kate erstarrte. Eine schwarz gekleidete Person mit einer Maske stand in ihrem Zimmer. Sie sah aus wie ein Mann. Er hat die ganze Zeit von innen an ihr Fenster geklopft! Kate sass wie zur Salzsäule erstarrt auf ihrem Bett. Die schwarze Person schaute sie mit einem undurchdringlichen Gesichtsausdruck an. Kate überlegte was sie tun könnte. Doch bevor sie einen Entschluss treffen konnte, ging der Mann schon zum Fenster raus und verschwand in der Dunkelheit. Kate erwachte von ihrer Schockstarre und brach zusammen. 

Kate kam der nächtliche «Überfall» wie ein Traum vor. Sie hat am Morgen alles in ihrem Zimmer abgesucht und nach Beweisen für die Existenz des Mannes gesucht. Fand aber weder Finger noch Schuhabdrücke oder sonst etwas. Daher konnte sie der Polizei nicht Bescheid sagen, da sie selbst nicht wusste, ob sie sich das nur Eingebildet hatte. Kate fühlte sich niedergeschlagen. Mina wollte sie nichts erzählen, da sie bald Mutter werden würde und sie ihr nicht unnötig Stress machen wollte. Als Kate raus ging, hatte sie das Gefühl, dass sie von allen Seiten gleichzeitig beobachtet wurde. Sie wollte nur kurz frische Luft schnappen doch als sie sich in einem Park auf eine Bank setzen wollte, lief ihr ein kalter Schauer über den Rücken. Sie sah wer auf sie zukam. Der Mann aus dem Café der spurlos verschwunden war. Es war zu spät um sich umzudrehen und weg zu rennen er war zu nah. Kate war so sehr auf den Mann fixiert der mit eisernem Blick auf sie zukam, dass sie die junge Frau nicht sah die neben ihm lief.

Sie könnte schwören, dass sie diese Frau irgendwo schon mal gesehen hatte. Nur wo. Kate hatte nicht gemerkt, dass sie langsam angefangen hatte Rückwärts zu laufen. Ihr schwirrten tausend Fragen im Kopf herum. War es Zufall, dass diese zwei Leute nach dem was in ihrem Zimmer geschehen war auftauchten? Woher kannte sie diese Frau? Wussten sie wo Kate wohnte? Nun drehte sie sich doch um, denn die zwei waren jetzt nur noch wenige Meter entfernt. Kate rannte los. Jemand rief ihren Namen und dann wurde alles schwarz.

                                

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