Buchtipps von den Lernenden bei Orell Füssli I - Young Circle

Buchtipps von den Lernenden bei Orell Füssli I

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Buchtipps von den Lernenden bei Orell Füssli I

Den ganzen Tag haben sie mit Büchern zu tun, sie kennen die Bestseller, die schönsten Buchcovers, jede Neuheit und haben schon Unmengen an Büchern verschlungen – die Lernenden bei Orell Füssli! Nun haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, ihre wertvollsten Buchtipps mit euch zu teilen. Dabei sind fleissig Buch-Rezensionen geschrieben worden, die wir gerne als Inspiration mit euch teilen 🙂 Vielen Dank an all unsere Lernenden für das fleissige Schreiben & allen anderen wünschen wir viel Spass beim Stöbern! 🙂

Ein gutes Omen – von Terry Pratchett und Neil Gaiman

Ein gutes Omen

Eine Rezension von Rebecca G.

Das Ende der Welt naht – und es ist amüsanter als man denkt! Die Geschichte spielt am Ende des 20. Jahrhunderts, und die Apokalypse steht kurz bevor. Daher bekommen unsere beiden Hauptcharaktere, der Engel Erziraphael und der Dämon Crowley, einiges zu tun. Ihre Aufgabe dreht sich um den Antichrist, auf den sie eigentlich aufpassen sollten. Infolge einiger dummer Zufälle wurde er aber bei seiner Geburt mit einem ganz gewöhnlichen Menschenkind vertauscht, aber er ist für die finale Schlacht unbedingt vonnöten. Aber ganz ehrlich, eigentlich wollen die beiden Freunde gar nicht, dass die Welt untergeht. Dabei gehen sie aber direkt gegen die Aufträge ihrer Vorgesetzten, die die finale Schlacht kaum erwarten können. Schaffen es die beiden den kleinen Junge zu finden, und auf dem Weg vielleicht sogar noch die Welt vor der Apokalypse zu retten? Pratchett und Gaiman verfechten in dieser Satire die biblischen Prophezeiungen mit denen von Nostradamus, und das Ergebnis ist ein äusserst charmantes, witziges und unfassbar unterhaltsames Buch. Eine brillante Zusammenarbeit dieser beider grossartigen Autoren, das Buch kann man gar nicht mehr aus der Hand legen, und es macht auch noch nach dem 3. (oder dem 12.) lesen immer noch unglaublich Spass!

Schattenantlitz – von Benjamin Stone

Schattenantlitz

Eine Rezension von Mike S.

Vergesst die Elfen, Zwerge und Orks, hier kommen die Hirschas, Winzlige und die Gormas!

Habt ihr genug von Herr der Ringe und Harry Potter? Dann ist Schattenantlitz krieg des Nordens genau richtig für euch. Im Norden Estahron wurde stets im Frieden gelebt, bis der Häuptling Kagorl Amtor eine Entscheidung fällt die alles verändert. Plötzlich bricht Krieg aus, Chaos greift um sich. Und mittendrin der Häuptlingssohn Gorbul, der eigentlich gar nicht kämpfen will aber seinem Vater gerecht werden will.

Mit Estahron hat der Autor Benjamin Stone eine wunderschöne Fantasiewelt erschaffen. Wunderbar durchdacht und mit interessanten neuen Kreaturen bevölkert kommt er an Mittelerde von J. R. R. Tolkien heran. Anstatt auf die bewerten Fabelwesen wie Elfen und Zwerge kreiert er ganz neue Wesen. Mit den Hirschas, Hirsche ähnliche Kreaturen die im Wald leben und eigentlich friedlich sind, hat er mein Interesse geweckt und ich muss sagen, sie können gut mit den Elfen und Elben mithalten.
Als gebürtiger Schweizer aus der nähe Bern hat er eine Interessante neue Welt geschaffen und den Mut aufgebracht anstatt der bekannten Kreaturen mal etwas Neues auszuprobieren. Es sind schon 3 Bücher von ihm erschienen und er schreibt mit Freuden weiter.

Das Seidenraupenzimmer – von Sayaka Murata

Das Seidenraupenzimmer

Eine Rezension von Luke S.

Stellt euch vor, ihr lebt an einem Ort, an dem ihr nicht euch gehört.
Euer Körper ist Teil der grossen Maschine, des Systems, und euer Geist muss sich fügen.
Wer sich nicht fügt, wird langsam zugrunde gehen, denn das System hat viele Handlanger, einige heissen „Kultur“, „Ächtung“, „Familie“ und „Pflicht“. All diese Konstellationen, Dogmen und Gebilde werden gebraucht, um die Menschen zu zügeln, ihnen das Geschirr anzulegen und sie die Peitsche spüren zu lassen. Das Überleben und der Fortschritt des Volkes und des Staates sind alles. Jeder Mensch in der Maschine arbeitet auf diese Ziele hin. Und jeder Mensch ist Teil der Maschine.

Stellt euch des Weiteren vor, ihr passt nicht in dieses System. Ihr wollt nicht hineinpassen, ihr könnt es nicht, denn ihr seid anders. Völlig anders, und dafür werdet ihr gequält, euer ganzes Leben lang.
Ihr kennt nur wenige wie euch, und diese werden immer stiller mit der Zeit. Euer Hilferuf nach Verständnis wird nicht beantwortet und so kämpft ihr euch weiter, immer weiter durch alle Formen von Missbrauch und Entfremdung, bis ihr schliesslich die Linie erreicht, die Erlösung verspricht. Doch wie genau sieht eigentlich diese Erlösung aus? Was passiert, wenn alles überwunden wurde, was bleibt noch von einem übrig?
All diesen Fragen widmet sich Bestsellerautorin Sayaka Murata in diesem aufrüttelnden und verstörenden Roman.
Von einer jungen Kämpferin erzählt die Geschichte, einer, die durch die Folgen eines Staates, der den freien Menschenwillen unterdrückt und verdreht, gebrochen und wieder gebrochen wird. Jedoch kommt sie dadurch dem wahren Kern der Frage, was es bedeutet, Mensch zu sein, näher, als die Meisten.

Eine Insel zwischen Himmel und Meer – von Lauren Wolk

Eine Insel zwischen Himmel und Meer

Eine Rezension von Jana W.

Eine Insel zwischen Himmel und Meer, meiner Meinung nach ein unglaublich unterschätztes Buch über die Geschichte eines Mädchens, das nach seiner Herkunft sucht.
Crow wurde als Baby in einem kleinen Boot an Oshs Insel angespült. Osh nahm die Kleine auf und sorgte sich von da an wie ein Vater um sie. Je älter Crow jedoch wird, desto stärker wird ihr Verlangen, mehr über ihre Herkunft herauszufinden. Osh hilft seiner Pflegetochter nach Kräften. Fast alle auf der Nachbarinsel vermuten das Crow von der berüchtigten Insel Penikese stammt. Zusammen mit Miss Maggie, der einzigen Frau der Nachbarinsel die nicht Angst vor Crow und ihrer Herkunft hat, begeben die drei sich auf die Suche nach Crows Wurzeln. Was sie herausfinden, ändert alles. Aber das solltet ihr lieber selbst miterleben.
Ein unglaublich authentisches Buch bei dem man wirklich jeden Sturm spürt. Wundervoll geschrieben und mit so viel Abenteuer, das es für ein ganzes Leben reicht.

Abby Lynn – Verbannt ans Ende der Welt – von Rainer M. Schröder

Abby Lynn

Eine Rezension von Debora S.

Wurdest du schon mal bestraft, obwohl du gar nichts getan hast?
Genau das passiert der 14-jährigen Abby Lynn in London 1804. Sie wird in einen Taschendiebstahl verwickelt und wird darum monatelang im schlimmsten Gefängnis Londons eingesperrt. Und es kommt noch schlimmer, denn ihre Schicksalsreise hat gerade erst begonnen.
Seitdem Abby im Gefängnis von Newgate wegen angeblichem Taschendiebstahl eingesperrt wurde, wartet sie darauf vor Gericht ihre Unschuld zu beweisen. Monatelang sitzt sie in Newgate fest, im dreckigsten und schlimmsten Gefängnis Londons. Doch als endlich der Tag des Prozess gekommen ist, kommt sie kaum zu Wort und entgeht knapp der Todesstrafe. Aus Rücksicht auf ihr jugendliches Alter wird sie zu sieben Jahren Sträflingsarbeit  in der neuen Kolonie Australien verbannt. Die Überfahrt ist hart und lange. Ganze sieben Monate sind sie mit dem Schiff unterwegs nach Australien. Viele sterben auf der Reise, an zu wenig Nahrung oder an Krankheiten. Auch Rachel, Abbys Freundin, wird schwer krank und entgeht gerade noch dem Tod.  Als sie endlich Sidney erreichen, werden die Sträflinge in ein Frauengefängnis gebracht. Nach einiger Zeit wendet sich ihr Schicksal und Abby wird vom Farmer Jonathan Chandler als Kindermädchen aufgenommen. Schnell fühlt sie sich wohl bei der Familie Chandler und verliebt sich in den Sohn Andrew.

„Abby Lynn, Verbannt ans Ende der Welt“ ist ein Jugendbuchfavorit von mir! Eine packende Geschichte mit historischen Fakten, vielfältigen Charakteren und einer starken, liebenswürdigen Hauptfigur. Abby wird auf der harten Reise von einem  Mädchen zu einer jungen Frau die weiss, was sie will. Abbys Schicksal ist richtig fesselnd und ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Eine super Buchreihe die alles hat,  Spannung, Romantik und Abenteuer!

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