Hey Mädels
Ich bin’s wieder, Emilia Williams. Heute erzähle ich euch eine Geschichte, die euch richtig umhauen wird! Keine Sorge, ihr werdet es schon aushalten – aber ich verspreche euch, sie ist ultraspannend! Also stellt euch vor: Ein ganz normaler Tag, alles läuft wie immer… und dann passiert plötzlich etwas, das einfach alles verändert. Es geht um Abenteuer, Geheimnisse und eine riesige Portion Nervenkitzel. Also macht es euch gemütlich, holt euch einen Snack und seid bereit für eine Story, die ihr so schnell nicht vergessen werdet! In meinem heutigen Blog geht es um ein riesiges Missverständnis, das mich in eine richtig gefährliche Lage gebracht hat. Und das Beste oder eher das Schlimmste(?) Diese Geschichte ist wirklich passiert – mit mir!!!
Also, alles begann so: Ich war – mal wieder – auf Snapchat unterwegs (übrigens nicht gerade die beste App für Jugendliche). Ich bin sowieso viel zu oft an meinem Handy, aber das ist ein Thema für einen anderen Blog. Jedenfalls scrollte ich durch meine Freundesliste – also die Liste der Leute, die mich adden wollten – und plötzlich tauchte ein Name auf, der mich sofort zurück in meine Kindheit katapultierte. Milena. Meine alte Freundin aus der Primarschule! Ohne groß nachzudenken, addete ich sie zurück und war total happy. Wie cool ist das bitte? Nach all den Jahren wieder Kontakt zu einer früheren Freundin zu haben! Von da an schrieb ich immer wieder mit ihr. Jedes Mal, wenn ich ihren Namen in meinen Nachrichten sah, hatte ich ein kleines Glücksgefühl. Doch was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Es war ein riesiger Fehler, Milena zu adden… Dann, am nächsten Morgen, als ich mich gerade für die Schule fertig machen wollte, bekam ich eine Nachricht von ihr: „Hey, wollen wir uns mal wieder treffen?“Ich war völlig aus dem Häuschen! Ohne lange zu überlegen, schrieb ich sofort zurück: „Ja, total gerne! Ich freu mich mega!“Ich fühlte mich richtig gut – als hätte ich endlich mal etwas Sinnvolles gemacht, anstatt nur am Handy zu hängen. Doch dann kam ihre nächste Nachricht, und im Nachhinein hätte ich da schon stutzig werden sollen. „Lass uns an einem ruhigen Ort uns treffen, ich habe dir sooo viel zu erzählen… und das will ich nicht mitten in einer Menschenmenge tun.“ „Klar, warum nicht? Ich mag Menschenmengen ja selbst nicht besonders.“ Also verabredeten wir uns um 16 Uhr ganz hinten im Park beim kleinen See. Ich wollte natürlich einen guten Eindruck machen und zog extra meinen hellblauen Strickpullover an – den gleichen, den Milena damals in der Primarschule so geliebt hatte. Ich hatte ihn mir damals sogar zweimal gekauft: einmal in der kleinsten Größe und einmal in der größten. Tja, die kleine Version passte mir längst nicht mehr, aber die größere saß jetzt perfekt. Nachdem ich meine Hausaufgaben für die Berufsschule erledigt hatte, rief ich noch kurz meinem älteren Bruder Louis zu, dass ich mich mit einer alten Schulfreundin hinten im Park treffen würde. Er nickte nur und scrollte weiter auf seinem Handy. Danach ging ich in die Küche und schrieb meiner Mom einen kleinen Zettel: „Bin im Park, spätestens um 19:00 Uhr wieder da!“ Ich machte mich also auf den Weg zum Park und suchte ganz hinten den kleinen See – voll idyllisch dachte ich mir. Ich setzte mich auf die Bank, schaute ein bisschen auf mein Handy, wartete … und wartete … und wartete. Aber Milena? NIRGENDS. Nach 20 Minuten dachte ich mir noch: „Okay, vielleicht ist sie einfach nur spät dran.“ Aber langsam wurde ich nervös. Ich meine, in der Primarschule war sie IMMER pünktlich. Und jetzt? Keine Spur von ihr. Mir war sooo kalt, also bin ich ein bisschen um den See gelaufen. Ich hatte echt keinen Bock, da einfach nur rumzusitzen und zu erfrieren. Nach ein paar Runden reichte es mir dann aber – ich zog mein Handy aus der Jackentasche und schrieb ihr: „Hey, wo bleibst du??“ 60 Minuten waren jetzt schon vergangen. Eine ganze Stunde! Hallo?! Langsam hatte ich ein echt ungutes Gefühl … Plötzlich – ein Geräusch hinter mir. Ein Schatten. Dann – ein Schlag. Mein Kopf dröhnte. Alles wurde schwarz. Als ich wieder zu mir kam, war ich irgendwo in einem dunklen, muffigen Raum. Mein ganzer Körper schmerzte, meine Hände waren gefesselt. Und mir wurde klar: Ich war nicht in irgendeiner harmlosen Verspätungs-Situation gelandet. Ich war entführt worden. Zum Glück!!! hatte ich vorher mit meinem Bruder gesnappt. Er checkte meinen Standort über Snapchat und was er sah, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren: Mein Handy war irgendwo tief im Wald, einfach mitten im Gebüsch. Die Polizei wurde alarmiert, alle dachten, sie würden mich dort finden. Aber als sie ankamen, kein Zeichen von mir – nur mein Handy auf dem Waldboden. Doch dann kam der krasseste Zufall ever: Beim Kampf mit meinen Entführern musste mein Armband gerissen sein. Und genau dieses Armband fanden die Ermittler in der Nähe eines verlassenen Gebäudes. Was dann rauskam, ist wie aus einem Horrorfilm: Ein unterirdischer Bunker, in dem unzählige entführte Frauen und Mädchen gefangen gehalten wurden. Ich war nicht die Einzige. Diese Bande hatte schon so viele Menschen verschleppt … und ich war einfach fast eine von ihnen geworden. Aber mein Bruder ließ nicht locker, und die Polizei stürmte das Versteck. Ich kann gar nicht beschreiben, wie ich mich fühlte, als ich ihn sah. Er nahm mich einfach in die Arme und sagte: „Ich hab dich, du bist sicher.“
Leute, passt auf euch auf – Snapchat ist kein Spiel!!
Es sollte einfach nur ein harmloses Treffen mit einer alten Freundin werden. Und stattdessen wurde ich Teil eines echten Verbrechens. Aber ich hatte unglaubliches Glück … und einen verdammt guten Bruder!
Und jetzt mal ernsthaft: Snapchat ist keine App für Kinder. Jeder kann sich dort einen Fake-Account machen, und du hast null Kontrolle, wer dich wirklich anschreibt. Ich dachte auch, ich bin schlau genug, um sowas zu checken – aber schaut, was passiert ist!! Ich hätte fast alles verloren …
„Mädels, passt auf euch auf! Das Internet ist kein sicherer Ort, und Snapchat kann brandgefährlich sein!! “
Bis bald,
Eure Emilia
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